... der Kamin

… der Kamin

Am Kamin

Abendstille! Dämmrungsschatten gleiten
weich und schmeichelnd auf den Teppich nieder;
die Konturen deiner mächtgen Glieder
seh ich schemenhaft nur wie von weitem.

Vom Kamin her züngelt Feuerschein
um dein Antlitz. Tausend Funken sprühen
zwischen dir und mir – sieh, wie sie glühen, –
dann verglimmen sie. Wir sind allein …

Und des Vollmonds fahle Lichter weben
um uns beide ihren Zauberkreis.
Draußen tobt der Großstadt ruhlos Leben,
hier ists still! So ganz dir hingegeben
fühl ich deine Liebe – brennend heiß.

[Else Galen-Gube]

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