Das Gedankenbuch

Das Gedankenbuch

Das ist nicht nur ein Name für ein geistiges Gespinst. Nein, es ist tatsächlich ein völlig analoges Daten und Gedanken Erfassungsgerät. Es handelt sich um ein großartiges Produkt aus Leder, in welchem sich ein Datenspeichergerät aus Papier befindet. Der Fachterminus lautet PAPIERBLOCK gebunden – nicht mit einem BLOG zu verwechseln. Dieser hat ein Fassungsvermögen von 200 Seiten und kann bei bedarf ausgetauscht werden gegen einen neuen Papierblock. Da es sich um einen eindimensionalen Festspeicher handelt – also einen Speicher, der weder ganz noch partiell gelöscht werden kann – ist auch eine nachträgliche Manipulation der gespeicherten Daten nicht möglich, ohne sofort als solche erkannt zu werden. Beschrieben wird der Papierspeicher ausschließlich mit einem Füllfederhalter mit nicht löschbarer Tinte. Somit sind auch von dieser Seite her eine hohe Datensicherheit und ein effizienter Datenschutz gegeben.

Wer weitere Informationen zu diesem analogen Daten und Gedanken Erfassungsgerät haben möchte, wende sich vertrauensvoll an mich.

Mein Krebs-Gedankenbuch

#fuckcancer

Die Meisten haben es ja schon mitbekommen. Ich habe Krebs. Lungenkrebs, kleinzellig und aggressiv.

Ich habe mich nun endgültig dazu entschlossen, offen mit dem Thema um zu gehen. Ich möchte, dass diejenigen, die es wissen möchten, nicht über Dritte oder Buschfunk mit „Informationen“ versorgt werden.

Hier auf meiner Homepage werde ich von nun an mehr oder weniger Regelmäßig berichten, was ich erlebe und wie ich es erlebe. Somit kann dann jeder selbst entscheiden, ob er teilhaben möchte oder nicht. Die reinen Fakten, meine Gedanken und Gefühle, Reaktionen von Freunden, Bekannten und Verwandten und Geschichten, die mir in dieser Zeit über den Weg laufen. Ich werde auch nicht rein chronologisch vorgehen. Es wird Rückblenden und Erinnerungen geben, die sich irgendwann im Laufe der Zeit und zum Thema ereigneten.

(Das Bild ist von CP Malek und ich liebe es und es passt zu mir)


Wer möchte, kann mir auch gerne schreiben.
Digital an: jko@jko-artworx.de 

Oder (ich liebe es) gerne auch noch mit der wunderbar altmodischen Post:

Jan Klug-Offermann
Louis-Goos-Str. 6
74889 Sinsheim

Nachtgedanken

Nachtgedanken

NACHTGEDANKEN

Wenn mich nachts Gedanken quälen
Erinnerungen heimsuchen aus fast vergessener Zeit
Dann nehme ich mich in den Arm
wiege mich sanft von Seite zu Seite

Male Bilder auf Papier und Haut
zeige was ich zu sagen habe
ganz ohne Worte
einfach so für mich und Alle

wiege mich sanft von Seite zu Seite
Erhebe mich über meine Dämonen
zeige ihnen wer hier der neue Herr ist
Weise sie zurück in ihre vergangene Zeit

[jko 17.03.2019]

Himmelskinder

Himmelskinder

Himmelskinder

Nichts anderes als Engel in Menschengestalt
Himmelskinder bewachen mich
achten auf mich beachten und achten mich
im Grau des Himmels verborgen
stoßen sie zu mir herab

kommen stets zur rechten Zeit
vertreiben meine eigenen Wolken
Wolken die sich um Herz und Seele spannen
verjagen den Kummer und das Grau
geben Wärme und Geborgenheit

Himmelskinder die jeder brauch
immer ein tröstendes Wort
immer eine wohltuende Umarmung
stets bereit zu helfen
Danke meinen Himmelskindern

[jko 15.03.2019]

Magic Moments

Magic Moments

Und ja, es gibt sie noch. Magische Momente. Als ich heute Nacht wieder mal nicht einschlafen konnte, entschloss ich mich als alter Queen Fan den aktuellen Hollywood Blockbuster „Bohemian Rhapsody“ anzusehen. Es geht mir hierbei nicht um eine Filmkritik. Vielmehr geht es mir darum, dass mich der Film packen konnte. Mich in seinen Bann ziehen konnte. Ich erkannte diverse Parallelen zu mir und meinem Leben. Ich bin weit entfernt davon in irgendeiner Art und Weise mit dem Talent und Können eines Freddie Mercury auch nur ansatzweise verglichen zu werden. Nein es geht mehr um die Situationen, in denen er sich befand und die ich bei mir wiederentdeckte. Die Szene wo ein Patient am Tropf durch ein recht leeren Krankenhausgang lief z.B. oder als ihm die Schwere seiner Erkrankung bewusstwird und er daran denkt, was er alles noch „schaffen“ wollte. All diese kleinen Szenen entdecke ich bei mir auch.

Denn – bei aller Bescheidenheit – auch ich habe das Bedürfnis etwas auf dieser Welt zu hinterlassen. Etwas mit Bestand und Bedeutung. Ganz im Kleinen. Für Menschen, denen ich durch meine Arbeiten etwas geben konnte oder sogar etwas wieder zurückgeben konnte. Durch Freundschaften, Worte und Taten, die auch anderen etwas bedeuten und nicht nur mir. Der Film war überaus inspirierend für mich und gleichzeitig auch etwas deprimierend – aber das ist ok. Der Film hat mich emotional voll abgeholt und mitgenommen und mir gleichzeitig zusätzliche Kraft gegeben. Ich habe hier noch ein bisschen was zu erledigen und ich werde es verdammt nochmal tun.

Und ich schwöre Euch, als am Ende im Live Aid Concert:

We are the champions, my friends
And we’ll keep on fighting ’til the end
We are the champions
We are the champions
No time for losers
‘Cause we are the champions of the world …

erklang lief mir längst der Rotz aus beiden Nasenlöchern. (und NEIN, das habe ich nicht fotografiert.) Und ich habe mir geschworen, genug gejammert und genug gezetert, jetzt wird wieder nach vorne geschaut. Also habe ich gleich mal den Text verfasst. Und ein Bild hab ich auch mal wieder bearbeitet!

Mein Krebs-Gedankenbuch

#fuckcancer

Die Meisten haben es ja schon mitbekommen. Ich habe Krebs. Lungenkrebs, kleinzellig und aggressiv.

Ich habe mich nun endgültig dazu entschlossen, offen mit dem Thema um zu gehen. Ich möchte, dass diejenigen, die es wissen möchten, nicht über Dritte oder Buschfunk mit „Informationen“ versorgt werden.

Hier auf meiner Homepage werde ich von nun an mehr oder weniger Regelmäßig berichten, was ich erlebe und wie ich es erlebe. Somit kann dann jeder selbst entscheiden, ob er teilhaben möchte oder nicht. Die reinen Fakten, meine Gedanken und Gefühle, Reaktionen von Freunden, Bekannten und Verwandten und Geschichten, die mir in dieser Zeit über den Weg laufen. Ich werde auch nicht rein chronologisch vorgehen. Es wird Rückblenden und Erinnerungen geben, die sich irgendwann im Laufe der Zeit und zum Thema ereigneten.

(Das Bild ist von CP Malek und ich liebe es und es passt zu mir)


Wer möchte, kann mir auch gerne schreiben.
Digital an: jko@jko-artworx.de 

Oder (ich liebe es) gerne auch noch mit der wunderbar altmodischen Post:

Jan Klug-Offermann
Louis-Goos-Str. 6
74889 Sinsheim

Wenn der Amtsschimmel leise wiehert

Wenn der Amtsschimmel leise wiehert

Heutiges OP Vorbereitungsgespräch

Bevor ich mich dem Amtsschimmel widme, noch eine kurze Zusammenfassung der heutigen Ereignis – dem Vorgespräch der Schulter Stent OP und meine Entscheidung:

ich habe nach dem OP Vorbereitungsgespräch die OP abgelehnt – sie wird nicht stattfinden.

Der Arzt sagte ganz klar, er kann nicht dafür garantieren, dass die Schmerzen dann weg sind. Er könne maximal dafür sorgen, dass ein besserer Durchfluss herrschen würde – aber auch dies ohne Garantie.

Der Arm ist stand heute fast völlig zurück auf Normal. Was bedeutet, dass er wohl immer nur zur Chemo anschwillt und wieder abschwillt. Eine Garantie der Schmerzfreiheit gibt es auch mit dem Stent nicht. Lediglich ein Anschwellen KANN vermindert werden, das ist aber nicht das, was ich beabsichtigte. Also übe ich mich in Geduld, warte die Bestrahlung ab, die auch gegen die Schmerzen helfen wird und bin einfach nicht so ungeduldig. Den wenn der Arm (voraussichtlich Morgen) völlig abgeschwollen ist, werde ich auch wieder viel besser damit zurechtkommen.

Nach Rücksprache mit meiner Onkologischen Ärztin habe ich mich dann entschlossen die OP NICHT durchführen zu lassen und auf die zusätzliche Belastung vorerst zu verzichten.

Der Amtsschimmel und sein Wiehern

Gestern bereits fand ich Post vom Jobcenter, bei dem ich mich ja wie gesagt vollkommen nackig machen muss. Das ist ja auch ok, aber warum habe ich einen Termin vor Ort gehabt, um Diverses zu klären, um dann ein Brief mit Rückfragen auf genau die Fragen, die im pers. Gespräch geklärt werden sollten, erneut gestellt werden.
So z.B. habe ich im pers. Gespräch extra darauf hingewiesen, dass auf meinen Kontoauszügen Einzahlungen von Freunden, Fans und Bekannten mit dem Hinweis Spende, Geschenk oder Ähnliches zu finden sind. Ich erklärte dem Jobcenter, das es sich um Geschenke und Spenden handelt, da ich seit Anfang Januar nicht mehr arbeiten konnte und mir diese wunderbaren Menschen (im Gegensatz zu EUCH) einfach geholfen haben finanziell zu überleben.
Zusätzlich noch die PayPal-Abrechnungen der letzten 3 Monate, Fahrzeugpapiere, Wertsachen, etc. Außer einem 25 Jahre altem Opel Astra und einer seit Jahren gekündigten Lebensversicherung. Sie wollen nicht einsehen, dass da nix zu holen ist …

Dann heute Abend 18:12 Uhr – jaaaaaa 18:12 Uhr – versuch DU mal Deine Versicherung um diese Uhrzeit zu erreichen 😉 – klingelt mein Smartphone und die Gesundheitskasse ruft an. Sie könne meine im Februar beantragte Freistellung vom Eigenanteil nicht freigeben, da sie die von der anderen Abteilung noch keine Berechnung des Krankengeldes vorliegen würde. Dies wäre so, weil ich erst seit 01.03. krankgeschrieben sei! Gut das ich mir von Anfang an ALLES einscanne was damit zu tun hat. Also werde ich morgen Vormittag dort erneut aufschlagen, meine Kopie der Erstbescheinigung ERNEUT abgeben und mir diesmal schriftlich quittieren lassen, dass ich sie abgegeben habe – evtl. mache ich ein Erinnerungsfoto für mich 😀

Morgen früh steh ich bei beiden auf der Matte – denn das Einzig Gute an den Beiden Organisationen ist, dass sie sich im selben Gebäude in Sinsheim aufhalten.

Alles lief so gut an und alle waren vordergründig so nett und hilfsbereit und doch wird jetzt an jedem Zipfel gezogen, um ja keine Kohle genehmigen zu müssen. Der Schimmelreiter bleibt halt doch der Herr über seinen Amtsschimmel.

Mein Krebs-Gedankenbuch

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Die Meisten haben es ja schon mitbekommen. Ich habe Krebs. Lungenkrebs, kleinzellig und aggressiv.

Ich habe mich nun endgültig dazu entschlossen, offen mit dem Thema um zu gehen. Ich möchte, dass diejenigen, die es wissen möchten, nicht über Dritte oder Buschfunk mit „Informationen“ versorgt werden.

Hier auf meiner Homepage werde ich von nun an mehr oder weniger Regelmäßig berichten, was ich erlebe und wie ich es erlebe. Somit kann dann jeder selbst entscheiden, ob er teilhaben möchte oder nicht. Die reinen Fakten, meine Gedanken und Gefühle, Reaktionen von Freunden, Bekannten und Verwandten und Geschichten, die mir in dieser Zeit über den Weg laufen. Ich werde auch nicht rein chronologisch vorgehen. Es wird Rückblenden und Erinnerungen geben, die sich irgendwann im Laufe der Zeit und zum Thema ereigneten.

(Das Bild ist von CP Malek und ich liebe es und es passt zu mir)


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