Nachtgedanken

Nachtgedanken

NACHTGEDANKEN

Wenn mich nachts Gedanken quälen
Erinnerungen heimsuchen aus fast vergessener Zeit
Dann nehme ich mich in den Arm
wiege mich sanft von Seite zu Seite

Male Bilder auf Papier und Haut
zeige was ich zu sagen habe
ganz ohne Worte
einfach so für mich und Alle

wiege mich sanft von Seite zu Seite
Erhebe mich über meine Dämonen
zeige ihnen wer hier der neue Herr ist
Weise sie zurück in ihre vergangene Zeit

[jko 17.03.2019]

Himmelskinder

Himmelskinder

Himmelskinder

Nichts anderes als Engel in Menschengestalt
Himmelskinder bewachen mich
achten auf mich beachten und achten mich
im Grau des Himmels verborgen
stoßen sie zu mir herab

kommen stets zur rechten Zeit
vertreiben meine eigenen Wolken
Wolken die sich um Herz und Seele spannen
verjagen den Kummer und das Grau
geben Wärme und Geborgenheit

Himmelskinder die jeder brauch
immer ein tröstendes Wort
immer eine wohltuende Umarmung
stets bereit zu helfen
Danke meinen Himmelskindern

[jko 15.03.2019]

Warum ich Weihnachten nicht mehr feiere

Warum ich Weihnachten nicht mehr feiere

Weihnachten das Fest von Pomp und für Popanz?

Sicher ist Weihnachten unglaublich kommerziell und materialistisch geworden. Jedes Jahr zu dieser Zeit wurde und werde ich nachdenklich und bis vor wenigen Jahren hasste ich Weihnachten mehr und mehr. Eigentlich sollte man sich ja zumindest in der Kindheit an schöne und fröhliche Weihnachten erinnern. Aber nicht einmal das gelingt mir. Natürlich waren meine Eltern immer sehr bemüht uns Kindern ein tolles und unvergessliches Weihnachtsfest bereiten. Und ja, sogar mir gelingt es, mich an einige glückliche Weihnachtsmomente zu erinnern. Im Groben ist mir aber immer der Streit und das Geschrei meiner Eltern im Gedächtnis geblieben:

„Der Baum ist schief Schorsch!“

„Anne hier sieht es aus wie im Schweinestall…“

„Viel zu viel Lametta …“

„Schrei mich nicht so an …“

„Ach mach Deinen Scheiss doch alleine…“

So ging es Stunden vor der Weihnacht immer bei uns zu. Dann wurden Omas und Opas abgeholt oder kamen selber angefahren und als ob man einen Schalter umlegen würde, waren alle Erwachsenen wie ausgewechselt:

„Ist der Baum nicht schön Schatz?“

„Hach was ist das hier schön dekoriert!“

„Mein Gott siehst DU heute wieder gut aus!“

Was habe ich diese scheinheilige Scheisse schon als Kind gehasst. Aber ich habe natürlich mitgespielt, weil ich ja geil auf die Geschenke war. Alles andere wäre gelogen!

Und heute, als „erwachsener“ alternder Mann sehe ich das ganze mittlerweile wieder viel entspannter. Ich hasse Weihnachten nicht mehr. Ich kaufe keine Geschenke mehr. Ich erwarte auch keine. Ich mach mir keinen Stress. Keinen Weihnachtsbaum, kein Gebimmel, keine Deko NIX!

Aber ich habe Zeit. Zeit um mich um Menschen zu kümmern, die mir am Herzen liegen. Zeit für mich. Zeit, um für meine Seele zu arbeiten und Zeit um Texte wie diese zu schreiben und via Homepage, Facebook, Twitter & Co meine Gedanken in die Welt hinaus zu tragen …

In diesem Sinne wünsche ich allen von Herzen, das Ihr ein Weihnachten für Euch gefunden habt, mit dem Ihr gut leben könnt. Ich konnte es viele Jahre lang nicht. Und so richtig immer noch nicht …

PHOENIX

PHOENIX

Vielen Dank an meine wunderbare LUCY !

PHOENIX

aus der kalten asche Deines Hasses
deiner Verschmähungen und Erniedrigungen
bin ich aufgestiegen
neu geboren – voller Zuversicht und Erkenntnis

nicht länger unterdrückt
nicht länger gegängelt
deinem Einfluss entflogen
emporgestiegen als neuer Mensch

deinem Gefängnis entflohen
deinem Einfluss entzogen
so steh ich hier
neu, voller Energie und Kraft

neuen Horizonten entgegen
keine Limits, keine Grenzen
das Leben liegt vor mir
und ich werde es verdammt nochmal leben …

In mir selbst gefangen

In mir selbst gefangen

Die wunderbare KIKO – Danke für Deine Emotionen!

In mir selbst gefangen

ich weiß es und kann dennoch nichts dagegen tun
bin in mir selbst gefangen
mit all meinen Ängsten
mit all meinen Zweifeln
ich kann nicht entkommen
in mir selbst gefangen

wenige kennen mich gut genug
gut genug um das zu sehen
zu wissen das ich bin wie ich bin
nach außen stark und strahlend
sehe ich mich doch ganz anders
klein, schäbig wertlos und unbedeutend
in mir selbst gefangen

ich sollte es besser wissen
aber ich komm nicht raus
raus aus den selbstgewählten Mauern
raus aus dem Kreislauf des Hasses
des Hasses auf mich selbst
in mir selbst gefangen

breche immer wieder aus
verfalle in Extreme
schockiere, stoße vor hohle Köpfe,
höre den dumpfen Klang
genieße die fassungslosen Reaktionen
es hilft mir, hilft mir kurz und dann
in mir selbst gefangen

selbstgewählte Gefängnisse sind die schlimmsten!
in mir selbst gefangen

[jko 12-2018]

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