Magic Moments

von | 15.03.2019 | Gedankenbuch, Wenn plötzlich alles anders ist | 0 Kommentare

Und ja, es gibt sie noch. Magische Momente. Als ich heute Nacht wieder mal nicht einschlafen konnte, entschloss ich mich als alter Queen Fan den aktuellen Hollywood Blockbuster „Bohemian Rhapsody“ anzusehen. Es geht mir hierbei nicht um eine Filmkritik. Vielmehr geht es mir darum, dass mich der Film packen konnte. Mich in seinen Bann ziehen konnte. Ich erkannte diverse Parallelen zu mir und meinem Leben. Ich bin weit entfernt davon in irgendeiner Art und Weise mit dem Talent und Können eines Freddie Mercury auch nur ansatzweise verglichen zu werden. Nein es geht mehr um die Situationen, in denen er sich befand und die ich bei mir wiederentdeckte. Die Szene wo ein Patient am Tropf durch ein recht leeren Krankenhausgang lief z.B. oder als ihm die Schwere seiner Erkrankung bewusstwird und er daran denkt, was er alles noch „schaffen“ wollte. All diese kleinen Szenen entdecke ich bei mir auch.

Denn – bei aller Bescheidenheit – auch ich habe das Bedürfnis etwas auf dieser Welt zu hinterlassen. Etwas mit Bestand und Bedeutung. Ganz im Kleinen. Für Menschen, denen ich durch meine Arbeiten etwas geben konnte oder sogar etwas wieder zurückgeben konnte. Durch Freundschaften, Worte und Taten, die auch anderen etwas bedeuten und nicht nur mir. Der Film war überaus inspirierend für mich und gleichzeitig auch etwas deprimierend – aber das ist ok. Der Film hat mich emotional voll abgeholt und mitgenommen und mir gleichzeitig zusätzliche Kraft gegeben. Ich habe hier noch ein bisschen was zu erledigen und ich werde es verdammt nochmal tun.

Und ich schwöre Euch, als am Ende im Live Aid Concert:

We are the champions, my friends
And we’ll keep on fighting ’til the end
We are the champions
We are the champions
No time for losers
‘Cause we are the champions of the world …

erklang lief mir längst der Rotz aus beiden Nasenlöchern. (und NEIN, das habe ich nicht fotografiert.) Und ich habe mir geschworen, genug gejammert und genug gezetert, jetzt wird wieder nach vorne geschaut. Also habe ich gleich mal den Text verfasst. Und ein Bild hab ich auch mal wieder bearbeitet!

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Mein Krebs-Gedankenbuch

#fuckcancer

Die Meisten haben es ja schon mitbekommen. Ich habe Krebs. Lungenkrebs, kleinzellig und aggressiv.

Ich habe mich nun endgültig dazu entschlossen, offen mit dem Thema um zu gehen. Ich möchte, dass diejenigen, die es wissen möchten, nicht über Dritte oder Buschfunk mit „Informationen“ versorgt werden.

Hier auf meiner Homepage werde ich von nun an mehr oder weniger Regelmäßig berichten, was ich erlebe und wie ich es erlebe. Somit kann dann jeder selbst entscheiden, ob er teilhaben möchte oder nicht. Die reinen Fakten, meine Gedanken und Gefühle, Reaktionen von Freunden, Bekannten und Verwandten und Geschichten, die mir in dieser Zeit über den Weg laufen. Ich werde auch nicht rein chronologisch vorgehen. Es wird Rückblenden und Erinnerungen geben, die sich irgendwann im Laufe der Zeit und zum Thema ereigneten.

(Das Bild ist von CP Malek und ich liebe es und es passt zu mir)


Wer möchte, kann mir auch gerne schreiben.
Digital an: jko@jko-artworx.de 

Oder (ich liebe es) gerne auch noch mit der wunderbar altmodischen Post:

Jan Klug-Offermann
Louis-Goos-Str. 6
74889 Sinsheim

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